Huvafen Fushi-ein Traum über und unter Wasser
Reisebewertung Huvafen Fushi Buchung: Gebucht haben wir ebenfalls über Maldives-Postcards bei Fede Carnevale, der uns einen wirklich guten Preis für 6 Nächte mit Halbpension in einer Deluxe Beach Pool Villa konnte. Auch diese Buchung hat problemlos geklappt, der Service vor Ort war ebenfalls prima. Anreise: Vom Wasserflugzeug-Terminal wurden wir direkt zum Bootsanleger gebracht und hier freudig in Empfang genommen. Alle Mitarbeitenden auf dem Boot haben sich sehr über unsere Ankunft an Board gefreut. Nachdem unser Gepäck verladen war, ging es auch direkt nach dem Anlegen der Schwimmwesten bei bestem Wetter los in Richtung Huvafen Fushi. An Board gab es einen sehr leckeren Fruchtdrink mit Ingwer und nach 35 Minuten waren wir schon da. Der Begrüßungssteg war fast zu klein für die Menge an lieben Menschen, die hier auf unsere Ankunft gewartet haben. Fünf Minuten später waren wir auch schon in unseren Wunschvillen 16 und 17 mit unseren Freunden angekommen. Exakt 15 Minuten später waren Jürgen und ich auf dem Tauchboot mit meinem Freund Steve Pasla, mit dem ich seit März 2025 ein freundschaftliches Verhältnis habe. Villa: Die Deluxe Beach Pool Villa ist ein echter Traum. Alles ist sehr hochwertig und sehr sauber. Man hat nicht nur einen Pool am Strand mit einer guten Größe, sondern hinter dem Badezimmer noch einen zweiten Pool, der nicht einsehbar ist. Ausreichend Stauraum ist ebenfalls für die Klamotten vorhanden. Lediglich die nächtliche Festbeleuchtung an den Lichtschaltern ist etwas doof, hier kann jedoch Abhilfe geschaffen werden durch das Housekeeping. Beim nächsten Mal werden die Lichtschalter mit Stickern beklebt. ;-) Beide Villen liegen sehr schön direkt am Hausriff nur durch einen feinsandigen Strand getrennt. Man kann direkt vom Bett auf das Meer blicken, wenn man denn möchte. Auch die Schattensituation ist perfekt bei diesen beiden Villen, man hat immer Sonne oder Schatten, wenn man seine Liege nur um 1-2 Meter verschiebt. Insel: Die Insel ist sehr klein und hat (meine ich zumindest) nur 42 Villen. Man geht barfuß über Puderzuckerstrand, Abends ist die Insel sehr schön mit Fackeln beleuchtet und man hat einen sehr dichten Bewuchs. Die Erosionsprobleme von März 25 hat man alle behoben, eine Instagram-Palme glänzt am makellosen Strand und wartet auf diverse Schnappschüsse auf einen. Umrunden kann man die Insel an einer Stelle nicht. Celsius-Restaurant (Frühstück): Das kleine aber feine Buffet hat diverse Dinge im Angebot, alles Andere kann man a la carte bestellen. Lediglich Dumplings fehlen auf der Frühstückskarte. Man sitzt sehr schön entweder mit den Füßen im Sand oder draußen auf einer sandigen und beschatteten Terrasse. Ob man die Lounge-Musik aus den Lautsprechern gut oder störend empfindet, ich brauche sie persönlich auch nicht aber gestört hat sie uns auch nicht wirklich. Bedingt durch viele Tauchabenteuer waren Jürgen und ich morgens bereits um 07:30 Uhr mit einer der ersten Gäste, man konnte innerhalb von 20 Minuten sein Rührei, Obstteller, Kaffee und Gebäck inhalieren und hatte dann immer noch Zeit für was auch immer bis 08:30 Uhr. Das Frühstück ist toll und sehr frisch, frisch gepresste Säfte stehen ebenfalls bereit, wie ein Healthy-Shot, der morgens serviert wird. Kaffee-Spezialitäten kommen von einem sehr freundlichen Barista. FOGLIANI’S-Restaurant (Mittagessen): Am letzten Tag waren wir hier einmal zum Mittagessen. Die Karte ist total umfangreich, man sitzt wunderschön unter riesigen Bäumen an schön gedeckten Tischen und genießt den Blick aufs Meer. Das Essen ist super lecker, Tipp: hier einmal den Cesar´s Salad bestellen, der ist echt Weltklasse, auch die Fish and Chips sind äußerst delikat. Celsius-Restaurant (Abendessen): Gleiches Restaurant wie zum Frühstück mit einer sehr umfangreichen Karte mit drei Gängen. Alle Speisen sind liebevoll zubereitet, der Service ist ausgezeichnet und man wird ständig gefragt, ob man noch etwas benötigt. Ganz toll: Wasser/Sprudel ist inkludiert beim Essen, für eine Cola bezahlt man 6 USD++, demnächst noch weniger, weil Huvafen (HF) seine Preise für Getränke im Allgemeinen reduzieren möchte. Salt-Restaurant (Abendessen): Auch im japanisch/asiatischem Restaurant kommt ein Sushi-Liebhaber auf seine Kosten. Neben Sushi gibt es natürlich auch eine Vielzahl an anderen japanischen Speisen. Das Essen ist vorzüglich, der Service toll und die Aussicht wunderhübsch. Mitarbeitende im Hotel: Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Vielleicht liegt es daran, dass wir Repeater-Gäste waren und zukünftig noch häufiger sein werden oder einfach nur daran, dass wir diese kleine aber feine und schnuckelige Insel in unser Herz geschlossen haben. Die Mitarbeitenden im Hotel sind wirklich sagenhaft und lesen einem jeden Wunsch fast von den Lippen ab. Unser Host „Soppe“ war ebenfalls klasse und hat sich liebevoll um uns gekümmert. Mehr dazu später im Bericht. Tauchen/Schnorcheln am HR: Bereits 15 Minuten nach der Ankunft auf der Insel saßen Jürgen und ich schon auf dem Tauchboot und die Nitrox-Flaschen begrüßten uns herzlich an Board und warteten auf die Leerung unserer durstigen Lungen. ;-) Am Tauchspot angekommen ging es dann direkt auch nach einem kurzen Buddy-Check direkt ins warme Wasser. Auf 25 Metern angekommen wurden wir von zahlreichen Fischen begrüßt und ich traute dann meinen Augen nicht. Die Crew vom Float (Dive-Center) hatte ein 1x2 Meter großes Plakat mit Fotos von Steve und mir bedruckt, auf einem Holzständer befestigt und mit Sandsäcken unter Wasser beschwert. Da habe ich dann erstmal meine Maske vollgeheult vor Rührung und vor Dankbarkeit. Das Plakat wurde dann von 2 mitgetauchten Instruktoren dann natürlich sofort wieder nach unserem Tauchgang entfernt. Da Jürgen und ich die einzigen Taucher auf der Insel zu diesem Zeitpunkt waren, haben wir es so richtig krachen lassen und ich habe nach weiteren 14 Tauchgängen dort meinen 100. Tauchgang mit Steve absolviert. Nach jedem Tauchgang gab es frisch gepresste Säfte, Croissants und andere Schweinereien und die verbrannten Kalorien vom „Sport“ waren wieder hergestellt. Hach, ich könnte stundenlang hierüber schwärmen, so gut hat es mir wieder gefallen, mit Steve und Jürgen tauchen gehen zu dürfen und tolle Erlebnisse gemeinsam zu haben. Unsere Frauen haben in der Zwischenzeit sich eine goldene Schnorchel-Anstecknadel am gut erholten Riff verdient oder die Zeit im SPA verbracht. Im HF gibt es zudem ein Unterwasser-SPA, wo wir dann Abends noch mit UV-Leuchten das Plankton angelockt haben und und die Unterwasserwelt bestaunt haben. Eine Rechnung hierzu haben wir nicht erhalten: Top! SPA: Die Behandlungen von Muja (Therapeutin von Susanne aus Bali) waren ebenfalls klasse und haben über Wasser stattgefunden. Die Preise sind im Vergleich zum Anantara deutlich günstiger. Sauberkeit: Die Sauberkeit in der Villa war sehr gut, das Housekeeping war ebenfalls tadellos. Wir hatten 2x ein Problem mit einer nicht ablaufenden Toilette, das Problem lag wohl tiefer zwischen den Villen 16-17 und nicht durch uns verursacht ;-) Nach unserer Abreise wollte man dann die Kanalisation freilegen und überprüfen. Geburtstags-Überraschungen: Zum morgendlichen 2 Tank Tauchgang wunderte ich mich nach dem Abtauchen, warum unser Tauchboot zu schnell abhaute. Nachdem unsere Flaschen erfolgreich geleert waren und wir den 3-Minuten Dekostop mit Quatsch unter Wasser hinter uns gebracht hatten, kletterte ich zurück an Board. Aus allen Ecken sprangen Mitarbeitende vom Hotel und unsere Frauen und das komplette Float-Team sang mit voller Inbrunst „Happy birthday“. Das Tauchboot war mit nachhaltigen und umweltverträglichen Luftballons dekoriert, es gab frisch gepressten Mango-Saft und Muffins zum Verspeisen. Während wir tauchen waren, ist unser Boot schnell zurück zum Hotel gefahren, ein Sicherheits-Boot wurde zu unserem Tauchspot geschickt und man hat dann die komplette Belegschaft auf das Boot verladen, das Boot während der 20 Minuten Fahrt zum Spot dekoriert und mich echt überrascht. Nachmittags gab es einen sehr leckeren Mango-Kuchen mit Blattgold-Deko, den wir uns dann zu viert inhaliert haben. Weiter ging es dann mit einer Sunset-Cruise, einer zu köpfenden Flasche Moet und zahlreichen Canapes. Im Vorfeld hatte ich Alina (Managerin des Float) und Steve eingeladen uns zu begleiten. Wir hatten zu 6. einen großen Spaß bei herrlichem Wetter. Weiter ging es an die Bar vom Hotel, wo wir uns dann einige Cocktails genehmigt haben. Im Vorfeld hatte ich mit dem Hotel abgestimmt, dass ich die beiden dann auch zum Abendessen einladen möchte und natürlich hierfür bezahlen würde. Das Hotel hat dann noch einmal einen herausgehauen und kurzerhand den kompletten Pool für uns reserviert, wunderschön mit Kerzen dekoriert und am Eingang vom Pool einen 6-er Tisch aufgebaut, wo wir dann gemeinsam zu Abend gegessen haben. In riesigen Holzbuchstaben, die im Wasser trieben, standen dann auch noch einmal die Geburtstagsglückwünsche für mich geschrieben. Zudem hat das Hotel das Essen für Alina und Steve kurzerhand übernommen und ich musste lediglich die Getränke bezahlen. Mega! Late-Checkout: Da wir die Abendmaschine mit Qatar für unseren Rückflug gewählt hatten, durften wir bis 17:30 Uhr unsere Villen halten und wurden nach Begleichung der Rechnung mit einer weiteren Flasche Champagner am Steg verabschiedet. Persönliche Meinung: Für mich die neue Herzens-Insel der Malediven und die nächsten 2 Aufenthalte sind bereits gebucht. Mehr muss man hierzu nicht schreiben. Mega Service, tolle Villen, ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, mega Mitarbeitende, was möchte man also mehr?