Unser kleines Paradies
Unser kleines Paradies
Zum dritten Mal durften wir drei Wochen im Embudu Village verbringen (8. Februar – 1. März 2026) – und wieder hat uns diese kleine Insel vollkommen begeistert.
Embudu ist keine moderne Luxusinsel, sondern eine ursprüngliche, ehrliche Barfußinsel mit ganz besonderem Charme. Klein, überschaubar und wunderbar ruhig. Man umrundet sie in etwa einer Stunde am Strand, von Ost nach West braucht man nur wenige Minuten. Genau diese Überschaubarkeit macht den Zauber aus.
Was uns immer wieder beeindruckt: die Sauberkeit. Schon früh am Morgen sind die Mitarbeiter unterwegs, fegen Wege und Strand und halten alles in perfektem Zustand. Man kann hier bedenkenlos barfuß laufen – und genau das ist dieses echte Inselgefühl.
Obwohl das Resort ausgebucht war, hatten wir nie das Gefühl von Enge. Es gibt jederzeit freie Liegen und viele schattige Plätze unter dem dichten, natürlichen Blätterdach. Ein kleiner Tipp: Die Holzplanken auf den Stegen werden mittags sehr heiß – Badelatschen sind empfehlenswert.
Das Hausriff ist spektakulär. Direkt im flachen Wasser wachsen zahlreiche Baby-Schwarzspitzen-Riffhaie auf – in verschiedenen Größen. Hinter dem Riff leben die größeren Tiere. Es ist faszinierend zu beobachten, wie ruhig und selbstverständlich die Jungtiere hier ihre Kreise ziehen. Dazu kommen Weißspitzen-Riffhaie, Adlerrochen (sogar als kleine Familie), Schildkröten, Muränen und eine enorme Fischvielfalt – vieles sieht man sogar bequem vom Bootsanleger aus.
Auch die Tierwelt an Land macht die Insel besonders: kleine schwarze Inselhühner, grüne Sittiche mit roten Schnäbeln, Flughunde in den Bäumen und eine Reiherfamilie mit einem weißen Jungtier, die abends regelmäßig am Steg erscheint. Und nicht zu vergessen die Agamen – kleine Echsen mit verfärbbarem Kopf, die man oft erst für ein Stück Holz hält, bis sie blitzschnell davonrennen.
Kulinarisch ist Embudu für uns ein echtes Highlight. Die Küche ist abwechslungsreich. Die Speisen sind hochwertig und mit viel Liebe zubereitet. Besonders die vielen kleinen Häppchen am Buffet gefallen uns sehr – man kann so viel mehr probieren. Es gibt frisches Obst und Gemüse, Reis- und Kartoffelgerichte, internationale und landestypische Speisen sowie einen Bereich mit sehr scharfen Gerichten – alles hervorragend.
Wir fühlen uns hier nicht wie Gäste, sondern wie ein Teil einer großen Familie.
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Rasheed (Front Office), Dennis (Housekeeping), Küchenchef Herrn Bandara, Herrn Hasith und Herrn Somon – stellvertretend für das gesamte Team.
Sonja Golle & Jeannette Kipping